Aufbruch aus Troja

TIB

Teatro Instabile Berlino

(c) Fernando De Miceli

 

Ich war: Hekabe.

Ich bin: ein Nichts.

Warum breche ich auf?

 

Ensemble

Regie: Manuela Naso

 

Von Eckart Seilacher frei nach den Troerinnen des Euripides

 

Mit Lucia Chiarla, Antje Görner, Christian Schmidt, Uwe Schmieder,

Christine Stienemeier, Sara-Hiruth Zewde

Choreographie: Adalisa Menghini

Gesang/Komposition: Thoni Sorano

Bühne/Kostüm: Viola Weltgen

Dramaturgie: Eckart Seilacher

Produktion: Esther Steinbrecher

Assistenz: Nadja Grasselli

Produktionsassistenz: Kathi Liebing

Aufbruch aus Troja

nach den Troerinnen von Euripides

von Eckart Seilacher

Premiere am 21. Oktober 2009 in Berlin

Weiterentwicklung in der Residenz-Werkstatt in Livorno, März 2010

 

Das Stück basiert auf der Tragödie „Die Troerinnen“ von Euripides. Der klassische Text dient als Anlass für die Situation und die Figuren des Stückes. Troja ist Metapher für heutige Kriegsschauplätze von denen aus Flüchtlinge, wie die gefangenen Frauen Trojas, den Weg nach Europa nehmen. Die Inszenierung spielt in einem Lager an der

Küste Italiens und konzentriert sich vorwiegend auf den dokumentarischen Aspekt der Geschichte.

Die Regisseurin Manuela Naso für das Projekt im März 2008 Flüchtlinge in einem Lager auf Sizilien getroffen. Die Inszenierung erzählt deren Geschichten im Rahmen der antiken Tragödie.

 

Flüchlingsthematik

Relevanten Links zum Thema

 

http://www.unhcr.de/

http://www.frontex.europa.eu/

http://www.proasyl.de/

 

 

 

 

(c) Fernando De Miceli

 

 

Eine Produktion des Teatro Instabile Berlino in Koproduktion mit Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße. Gefördert durch die freie Projektförderung des Berliner Senats, Fonds Darstellende Künste, Italienisches Kulturinstitut Berlin und Archimedes Marketing Berlin. Mit freundlicher Unterstützung durch das Theaterhaus Mitte.